Szenen des Krieges - deutsche Tanks
Zum ersten Panzergefecht der Weltgeschichte berichtet Thomas Weißbrich vom Deutschen Historischen Museum (Berlin) das Nachfolgende: Es fand am "24. April 1918 zwischen drei britischen Mark IV und drei deutschen A7V bei Villers-Bretonneux statt. Im Laufe des Kampfes wurden zwei britische und ein deutscher Panzer beschädigt und fielen aus. Zwar gelang es der deutschen Infanterie, den umkämpften Ort einzunehmen, doch eroberten ihn australische Truppen bereits wenig später zurück".
Mangels einer eigenen ausreichend starken Panzerwaffe wurden auf deutscher Seite erbeutete britische Tanks eingesetzt. Deutschland entwickelte nur sehr zögerlich eine eigene Panzerwaffe. So z. B. den AZV. Dieser Typ eines Großtanks wog 32 t, war 7,4 m lang, hatte 200 PS und konnte pro Stunde 9 km zurück legen. Die Besatzung umfasste 18 Mann.
Es sollen von diesem Panzertyp nicht mehr als 20 Exemplare gebaut worden sein.
Es gab auch Straßenpanzerwagen, z. B. den Ehrhardt E-V/4.
Die wenigen produzierten Fahrzeuge wurden im Jahre 1916 zu einem Panzerkraftwagen MG-Zug 1 zusammen gefasst. Später entstanden weitere entsprechende Einheiten. Insgesamt sollen von dem vorgenannten Model 33 Exemplare gebaut worden sein.
Der A5P mit Allrandantrieb von der Fa. Büssing kam an der Ostfront zum Einsatz.
Insgesamt verfügte Deutschland letztendlich über 45 Tanks, die Alliierten hatten zum Kriegsende hingegen etwa 4500 Tanks.
Diese taktische Fehleinscätzung trug sicherlich auch maßgeblich zur deutschen Niederlage bei.
Ferner gab es noch einen A7V Raupenlastwagen.
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